Wer Kontakt Was Die Schmachtigallen - A-Cappella-Quartett Wann










Programm:


COMEDIAN HARMONISTS
Eine musikalische Hommage mit den Schmachtigallen


Stadttheater Giessen Spielzeit 2002/2003
Wiederaufnahme Spielzeit 2003/2004 im Großen Haus
Intendantin: Cathérine Miville


Buch und Regie: Astrid Jacob
Bühne und Kostüme: Denise Schneider


Die SCHMACHTIGALLEN:
Jan Hoffmann I Martin Ludwig I Roland Furch I Severin Geissler
und am Piano: Martin Gärtner


Musikalische Leitung: Jan Hoffmann


Premiere (Uraufführung):
2. September 2002 (Laubach)
7. September 2002 (Gießen, Stadttheater TiL)
Wiederaufnahme:
21. September 2003 (Gießen, Stadttheater Großes Haus)



Stadttheater Gießen: Comedian Harmonists




Schmachten als Kunstform - `ne echte Marktlücke

Die SCHMACHTIGALLEN, ... vier junge Sänger aus Mainz, die seit Oktober 1996 mit ihrem aus alten und neuen Evergreens, Barbershopsongs, Pop-Songs und Eigenkompositionen bestehenden Repertoire die Bühnen Deutschlands und die Herzen ihrer Zuschauer im Fluge erobern. (...)
In der heutigen Show gesellt sich der Gießener Kabarettist und Musiker Martin Gärtner am Klavier zum schmachtenden A-Capella-Quartett.
Die Regisseurin und schreibende Schauspielerin Astrid Jacob, die sich in diversen Solo-Programmen zu Mascha Kaleko, Bert Brecht u.a. auch als Sängerin einen Namen gemacht hat, betreute das Werden der Hommage vom Schreiben des Regiebuchs bis zum letzten Schritt. (...) Als Schauspielerin war sie Ensemblemitglied an etlichen Häusern in Deutschland, darunter auch in Frankfurt am Main. Gastspiele führten sie u.a. zur Münchner Lach- und Schießgesellschaft. (...) Seit 1991 ist sie ausschließlich als Regisseurin tätig. (...)


Im heutigen Abendprogramm soll die Geschichte der COMEDIAN HARMONISTS aus heutiger Sicht erzählt werden. Wie wirken die anrührenden Songs der 30er Jahre, die glanzvolle Karriere eines in schwierigen Zeiten gegründeten Ensembles, die sich zwangsläufig mit dem wachsenden Erfolg einstellenden



Machtstrukturen innerhalb der Gruppe und schließlich der tragische Zerfall der COMEDIAN HARMONISTS durch die nationalsozialistischen Rassengesetze auf uns heute? (...)
Am 18. Dezember 1927 erschien im Berliner Lokalanzeiger die höchst eigenartige Anzeige „Achtung. Selten. Tenor, Bass...gesucht“ mit der Harry Frommermann versuchte, seine musikalische Vision in die Tat umzusetzen. Und siehe da: Es gelang, sogar mit großem Erfolg! (...)
Der Weg vom ungeheizten Mansardenzimmer führte schließlich doch recht schnell in die brillantesten Säle und Lokale, doch für viele Mitglieder der Gruppe nach 1935 aufgrund der politischen Zwänge wieder zurück in die Armut. Doch ich will hier nicht die Geschichte vorwegnehmen, die Ihnen ja eigentlich die SCHMACHTIGALLEN erzählen wollten...
(Auszug aus dem Programmheft; Autorin: Elke Dörr)



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Stadttheater Gießen







PRESSESTIMMEN




Der „kleine, grüne Kaktus“ steht hoch im Kurs
(...) In der aktuellen Produktion bleibt das Quartett als „Schmachtigallen“ stets gegenwärtig, die vier schlüpfen also nicht in die Rollen von Biberti, Bootz und Co., sondern schildern markante Punkte im Leben dieser Sänger..., und da trotz aller privaten und politischen Reminiszenzen die Musik im Mittelpunkt bleibt, gesellt sich mit Martin Gärtner ein Pianist hinzu, der aber ebenfalls in das szenische Geschehen eingebunden ist.
Diese Grundkonstellation erlaubt es der Regisseurin, dem Geschehen mit besagter ironischer Distanz zu begegnen, ohne die durchaus melancholischen und bitteren Elemente zu vernachlässigen. Da tun auch Instrumentaleinlagen von Saxofon und Geige gute Dienste.
Im Bühnenbild von Denise Schneider, das ganz grandiose Schattenwirkungen bietet, vollzieht sich aber ein überwiegend munterer Ablauf, das Publikum wird mehrfach einbezogen, besonders die Damenwelt darf sich auf manchen Flirt freuen. (...)
Die „Schmachtigallen“ harmonieren untereinander mit traumhafter Sicherheit, und Martin Gärtner fügt sich mit ebensolcher Präzision ein. Ihren speziellen Stil behalten sie bei, singen auch aus dem eigenen Repertoire, und wollen so zu keinem Zeitpunkt das Original kopieren. (...)
Viel Applaus und als Dank eine originelle Zugabe mit dem Leitungsteam. (...)
Gießener Allgemeine, 2.9.2002

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Blick in nicht immer goldene Zeiten
(...) Anhand kurzer Dialoge erfahren die Zuschauer einiges aus dem Leben der sechs Musiker, die die deutsche Musikszene in den 20er und 30er Jahren maßgeblich prägten. Spotartig werden im Laufe des Abends das Schicksal von Harry Frommermann, Erich Collin, Robert Biberti, Ari Leschnikoff, Roman Cykowski und Erwin Bootz beleuchtet. Der Auftritt ist bis ins Detail inszeniert. (...) Doch nicht nur durch ihr Auftreten sondern auch durch ihre gesanglichen Qualitäten vom hohen Tenor bis zum tiefen Bass bestechen die Sänger aus dem Ensemble des Stadttheaters Gießen: Jan Hoffmann, Martin Ludwig, Roland Furch und Severin Geissler; musikalisch unterstützt am Flügel von dem Gießener Kabarettisten Martin Gärtner, der bei „Kleiner Mann, was nun“ tief in den Seelen der Zuhörer rührt.
Erst nach drei Zugaben werden die Musiker, begleitet von stehenden Ovationen des begeisterten Publikums, entlassen. (...)
HNA, 23.10.2002 (Gastspiel Hofgeismar)

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Probenfoto 1

Probenfoto 2


Probenfotos August 2002




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